2004

Als Alexander heranwächst, führt sein Vater König Philipp II. die lange als Barbaren verspotteten Makedonen zum Sieg über die griechischen Stadtstaaten. Noch bevor Philipp Herr über Griechenland wird, legt sich der Schatten dieses leidenschaftlichen und ungezügelten Mannes über seinen Sohn. Alexander kämpft um die Anerkennung seines Vaters.

Alexander

Als Alexander heranwächst, führt sein Vater König Philipp II. die lange als Barbaren verspotteten Makedonen zum Sieg über die griechischen Stadtstaaten. Noch bevor Philipp Herr über Griechenland wird, legt sich der Schatten dieses leidenschaftlichen und ungezügelten Mannes über seinen Sohn. Alexander kämpft um die Anerkennung seines Vaters, versucht ihm, aber auch den Erwartungen seiner Mutter Olympias gerecht zu werden, die ihren Mann verachtet und ihren Sohn zu einem mächtigen, aber kultivierten König machen will. Er soll ein Held, ein Mythos wie Achilles werden, soll Kraft und Klugheit vereinen. So wird Alexander und mit ihm sein bester Freund Hephaistion vom Philosophen Aristoteles unterrichtet und wächst zu einem feinsinnigen jungen Mann heran, der für den Vater aber eine Enttäuschung ist. Bis Alexander in Philipps Gegenwart einen wilden, unbezwingbaren Hengst zähmt, der den Namen Bucephalos erhält und später mit ihm bis nach Indien ziehen wird. Es ist Alexanders erster Moment von wahrer Größe. Es ist der Moment, in dem Philipps Augen glänzen und es den Anschein hat, als hätte er einen Sohn gewonnen und Olympias ihn verloren.

Erscheinungsdatum:

2004