1987

Ein Film, geschrieben, gedreht und gespielt von Massimo Troisi, mit Musik von Pino Daniele. In weiteren Rollen: M. Messeri, J. Champa und M. Bonetti. Der Film spielt während des Faschismus der 20er und handelt von der schwierigen Liebesgeschichte zwischen Camillo, der ein psychosomatisches Leiden hat, und Vittoria, einer Französin, die ihn für einen anderen verlässt. Doch es kommt alles anders.

Die Wege des Herrn enden hier

Der Film gewann einen Nastro-d’Argento-Award für das beste Drehbuch. Eine Dramedy, die von Massimo Troisi geschrieben wurde, welcher ebenfalls Regie führte und in der Hauptrolle zu sehen ist, mit der Musik von Pino Daniele. In weiteren Rollen sind Marco Messeri („Ich fange bei drei wieder an“), Jo Champa und Massimo Bonetti zu sehen. Das kleine Dorf Acquasalubre in Italien während des Faschismus: Camillo gibt vor, seine unteren Gliedmaßen seien gelähmt, damit die Französin Vittoria, die offenbar einen anderen Mann heiraten wird, Mitleid mit ihm hat. Camillos Arzt glaubt, dass die gescheiterte Liebe der Grund für die psychosomatische Erkrankung ist. Leone, Camillos Bruder, findet seine Lebensaufgabe darin, sich um ihn zu kümmern. Orlando ist ein gelähmter, junger Mann, der während einer Pilgerfahrt nach Lourdes mit Camillo Freundschaft schließt. Obwohl sie so verschieden sind, werden Camillo und Orlando gute Freunde, bis Camillo, in der Hoffnung Vittoria zurückzugewinnen, wieder anfängt zu laufen, und Orlando sich seinerseits in sie verliebt. Und dann passiert etwas Unerwartetes: Camillo macht einen antifaschistischen Witz und wird zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Er landet wieder im Rollstuhl und Vittoria verlässt Italien und geht nach Paris. Doch am Ende wendet sich alles zum Guten: Orlando, der mittlerweile ein hohes Tier in der Faschistischen Partei ist, verkürzt Camillos Strafe, damit er zu Vittoria nach Paris gehen kann. Die heilende Kraft der Liebe.

Erscheinungsdatum:

1987