1990

Neri Parenti führt Regie beim siebten Kapitel der Fantozzi-Saga. Für den Buchhalter ist es Zeit, gesellschaftliche und persönliche Rache zu nehmen. Er wird zum unbestechlichen Geschworenen in einem gefährlichen Mafia-Prozess, und nachdem er sich von seiner Frau Pina getrennt hat, erobert er das Herz von Fräulein Silvani. Letztlich wird er am melancholischen Ende der Saga verspottet und erniedrigt.

Fantozzi alla riscossa

„Man muss sich als der akzeptieren, der man ist. Du hast keinen Minderwertigkeitskomplex, du bist minderwertig!“ Im Anschluss an den vorangegangenen Film „Fantozzi geht in Pension“ behandelt dieses Kapitel Fantozzis Leben ohne Arbeit in einer traurigen und melancholischen Atmosphäre. Er ist immer deprimiert und leidet unter dem Leben als Rentner. Doch eines Tages wird er als Geschworener zu einem Mafia-Prozess geladen. Stolz, das Gesetz gegen die Mafia zu vertreten, ist er unbestechlich, während die anderen Geschworenen Bestechungsgelder annehmen. Aber am Ende des Prozesses, erschöpft von den ständigen Drohungen, beschuldigt er sich selbst der Anklagepunkte gegen die Mafia und landet im Gefängnis. Fantozzi findet einen riesigen Oktopus in seinem Bett – das Ergebnis der Einschüchterungen durch die Mafia – und hat eine kurze Beziehung mit ihm, als er ihn mit seiner Frau Pina verwechselt. Entlassen aufgrund partieller Unzurechnungsfähigkeit beschließt er, bei einem früheren englischen Hooligan Unterricht in Mut und Gewalttätigkeit zu nehmen. Bei der Abschlussprüfung muss er eine alte Dame überfallen, doch im Zuge eines Missverständnisses raubt er seinen früheren Arbeitgeber aus, Herzog Graf Barambani. Fantozzi so verändert zu sehen, bringt ihn dazu, diesen wieder einzustellen und mit enormer Macht auszustatten. Natürlich ist das eine Falle des „Mega-Geschäftsführers“, und Fantozzi landet im Gefängnis wegen betrügerischen Bankrotts. Nach seiner Entlassung trennt er sich von seiner Frau Pina, denn während seiner Gefangenschaft veröffentlichte sie ein Buch, das zum Bestseller wurde, mit dem Titel: „Wie man mit einem Verlierer lebt und glücklich ist“. Er schafft es, Fräulein Silvani herumzukriegen, doch ihre Liebesgeschichte nimmt kein glückliches Ende. Verzweifelt wendet sich Fantozzi an eine Heiratsagentur, um seine Seelenverwandte zu finden. Doch beim ersten Date findet sich Fantozzi seiner Frau Pina gegenüber. Das melancholische Ende der Saga zeigt, wie die beiden Hand in Hand nach Hause gehen.

Erscheinungsdatum:

1990