Ausgebrannt von seiner Arbeit und seiner anstrengenden Ehe mit Marta reist der römische Architekt Francesco nach Istanbul, wo er ein altes Badehaus von einer exzentrischen Tante geerbt hat. Dieser Aufenthalt verändert sein Leben und er lernt ganz neue Werte kennen, auch jene des Eros - eines philosophischen Konzepts aus dem antiken Griechenland für leidenschaftliche Liebe.

Il Bagno Turco

Francesco ist ein Architekt, der nach dem Tod seiner Tante Anita, an die er sich nicht mal erinnern konnte, ein altes türkisches Badehaus, genannt Hamam, in Istanbul geerbt hat. Er reist in die Türkei mit der Absicht, das Grundstück so schnell wie möglich zu verkaufen, und sofort wieder in sein Studio in Rom zurückzukehren, das er mit seinem Freund Paolo und seiner Frau Marta teilt, mit der er Eheprobleme hat. In Istanbul heißt ihn die Familie von Osman herzlich willkommen, der gemeinsam mit seiner verstorbenen Tante das Hamam geleitet hat, welches nun schon seit vielen Jahren geschlossen ist. Alle Familienmitglieder hatten Anita sehr gerne und sind äußerst gastfreundlich zu Francesco, der angenehm überrascht ist. Dieser ist fasziniert von Istanbul und er verliebt sich in Osmans Sohn Mehmet, weshalb er beschließt, das Grundstück nicht mehr zu verkaufen, sondern in Istanbul zu bleiben, um es zu renovieren. Schließlich stößt Marta dort zu ihm fest entschlossen, sich endgültig von ihm zu trennen und ihm zu gestehen, dass sie seit zwei Jahren eine Affäre mit Paolo hat. Sie fasst dann die Entscheidung, nach Italien zurückzukehren, doch als ihr Ehemann von Auftragskillern ermordet wird, die von einem interessierten Käufer des Grundstücks geschickt worden sind, verändert das alles. Marta beschließt, zu bleiben und Francescos Werk fortzusetzen.

Erscheinungsdatum:

1997