1977

Julia ist die filmische Adaption der autobiografischen Erzählung "Pentimento" der Autorin Lillian Hellman über ihre überschwängliche, ungewöhnliche Freundin Julia und darüber, wie sie Hellman in die europäische Widerstandsbewegung der 1930er Jahre hineinzieht.

Julia

Dieser Film war das Filmdebüt von Meryl Streep. Nach "Pentimento", den Memoiren der verstorbenen Dramatikerin Lillian Hellman, handelt Julia von jenen Jahren in den 1930ern, als Lillian mit der Produktion ihres ersten Stücks "Die kleinen Füchse" am Broadway berühmt wurde. Es überrascht nicht, dass sich das Buch auf Lillians Beziehung zu ihrer lebenslangen Freundin Julia konzentriert. Es ist eine tiefe Freundschaft. Während Julia die Universität in Wien besucht und bei Koryphäen wie Sigmund Freud und Albert Einstein studiert, quält sich Lillian in einem Strandhaus in Neuengland mit ihrem Mentor und zeitweiligen Geliebten Dashiell Hammett durch die Überarbeitung ihres Stücks. Nachdem sie eine gefeierte Dramatikerin geworden ist, wird Lillian zu einer Schriftstellerkonferenz in Russland eingeladen. Julia, die den Kampf gegen den Faschismus aufgenommen hat, heuert Lillian unterwegs an, um Geld durch Nazi-Deutschland zu schmuggeln, das der antifaschistischen Sache dienen soll. Es ist eine gefährliche Mission, besonders für eine jüdische Intellektuelle auf dem Weg ins kommunistische Russland. Während eines kurzen Treffens mit Julia auf dieser Reise erfährt Lillian, dass Julia ein Kind bekommen hat, das Lilly heißt. Kurz nach ihrer Rückkehr in die Staaten wird Lillian von Julias Ermordung informiert. Die Details ihres Todes sind in Schweigen gehüllt. Traurig reist Lillian nach England, um nach ihrer Namensvetterin zu suchen, dem Kind, das sie Julia versprochen hatte zu betreuen.

Erscheinungsdatum:

1977