2011

In einer abgelegenen Ecke des von den Deutschen besetzten Frankreichs tragen die Kinder zweier benachbarter Dörfer ihren eigenen erbitterten Krieg aus. Eine zärtliche, spannende, witzige Adaption des gleichnamigen Bestsellers.

La Nouvelle Guerre des boutons

Während die Welt von den schrecklichen Ereignissen des Zweiten Weltkriegs erschüttert wird, spielt sich in einer abgelegenen Ecke der französischen Provinz ein ganz anderer Krieg ab. Die Kinder der benachbarten Dörfer Longeverne und Velran haben einander schon immer gehasst. Jetzt nimmt ihr Kampf eine neue Wendung: Gefangenen werden die Knöpfe ihrer Kleidung abgenommen und sie kehren fast nackt nach Hause zurück, besiegt, gedemütigt. Der Krieg der Knöpfe ist eröffnet und das Dorf, das die meisten Knöpfe sammelt, wird zum Sieger erklärt. Unsere Geschichte folgt Lebrac, einem zähen, aufgewühlten, aber großherzigen 13-Jährigen, und Longevernes "Chefstrategen" und seinen Leutnants: großer Gibus, La Crique und ihr Maskottchen, kleiner Gibus, ein unbändiger Achtjähriger, der mit urkomischer Ernsthaftigkeit dabei ist. Die Ankunft von Violette, einem jungen Mädchen aus der Stadt, lässt die Herzen höher schlagen - vor allem das von Lebrac, und eine Romanze folgt schnell. Doch Violettes Auftauchen weckt Verdacht: Sie ist jüdischer Herkunft und hat bei ihrer angeblichen Tante, der schönen Simone, Zuflucht gefunden, in die der Dorflehrer heimlich verliebt ist. Wird Violettes Herkunft aufgedeckt werden? Wird man sie denunzieren? Der Krieg der Knöpfe erzählt seine Geschichte mit großer Zärtlichkeit und Wärme, aber mit all der Spannung und Action eines Kriegsfilms, vor dem vielseitigen, dramatischen Hintergrund des von den Deutschen besetzten Frankreichs im Jahr 1944. Yves Roberts Verfilmung von Louis Pergauds berühmtem Roman "La Guerre des Boutons" (Der Krieg der Knöpfe) aus dem Jahr 1961 war ein phänomenaler Erfolg und erreichte bei seinem französischen Kinostart mehr als zehn Millionen Zuschauer.

Erscheinungsdatum:

2011