Malèna spielt im Sizilien der 1940er Jahre und ist eine Geschichte über unerfüllte Liebe, die aus der Perspektive von Renato erzählt wird. In einem kleinen Dorf, in dem Gerüchte schnell die Runde machen, wird Schönheit zu einer Sünde, die durch Neid gestraft wird. Im Mittelpunkt stehen die unglaubliche Schauspielleistung von Monica Bellucci und die Musik von Ennio Morricone.

Malèna

Der dreizehnjährige Renato hat im Sizilien der 1940er Jahre eine Obsession für die schöne Malèna entwickelt. Der Ehemann der jungen Frau wurde an die Front berufen und ohne einen Mann an ihrer Seite entflammt ihre Schönheit das erotische Verlangen der Männer. Für die Ehefrauen des Landes wird das zu einer Bedrohung, die man nicht einfach hinnehmen kann. Der junge Renato spioniert ihr nach; er fantasiert und träumt von ihr, aber Malèna weiß nicht, dass sie immerzu beobachtet wird, während sie sich aus- und anzieht oder tanzt, während sie an ihren Mann an der Front denkt. Wann immer sie über den Marktplatz geht, empfindet sie nur den Neid und die Scheinheiligkeit in den Blicken der Menschen. Nachdem Malèna glaubt, Witwe geworden zu sein und weil sie sich auch von ihrem Vater entfremdet hat, ist sie der Meinung, dass sie keine andere Wahl hat, als sich den Männern hinzugeben, um zu überleben. Ihr Unglück endet, als ihr totgeglaubter Ehemann nach Kriegsende sie nur dank Renato findet. Der Junge ist zu einem Mann geworden, der seine Gefühle in bedingungslose Liebe umwandeln konnte, um ihr Schicksal zu ändern. Renato wird Malèna niemals vergessen, aber Malèna beschließt, alles hinter sich zu lassen, erst recht das Leid, das ihr widerfahren ist. Nach Kriegsende ist der Friede wiederhergestellt, aber der Schmerz und das Unglück können nicht einfach ausradiert werden.

Erscheinungsdatum:

2000