1987

Eine surreale und urkomische Komödie von Troisi und Benigni. 1984, Frittole, Florenz. Grundschullehrer Saverio und Hausmeister Mario reisen überraschend zurück ins Jahr 1492, wo sie eine Reihe unvergesslicher Sketche aufführen: Der Brief an Savonarola, die Szene am Zoll und die Begegnung mit Leonardo da Vinci.

Man kann nur noch weinen

Surreale Komödie von und mit Massimo Troisi und Roberto Benigni. Ein Meilenstein italienischer Komödien mit einem einzigartigen Duo, das eine Reihe ulkiger Sketche aufführt. Grundschullehrer Saverio und sein Freund, der Hausmeister Mario, machen einen Roadtrip und halten vor einem Bahnübergang. Um nicht so lang warten zu müssen, fahren sie in eine Seitenstraße. Doch plötzlich befinden sie sich auf dem Land mitten in einem heftigen Gewitter und finden in einem Gasthaus Unterschlupf. Durch eine merkwürdige Fügung des Schicksals werden Mario und Saverio am nächsten Tag zurück „ins 15., beinahe 16. Jahrhundert“ katapultiert. Trotz anfänglicher Verwirrung, versuchen sie ungeschickt, sich an das Leben im Renaissance-Zeitalter anzupassen und sich unter die damalige Gesellschaft zu mischen, wobei sie surreale Dinge erleben: der Mönch schreit Mario an: „Denk dran, dass du sterben wirst!“, Mario und Saverio schreiben Savonarola einen Brief, Mario versucht, das Herz des reichsten Mädchens zu gewinnen, indem er ihr erzählt, er sei Liedermacher. Als ihnen klar wird, in welchem Jahrhundert sie sich befinden, versucht Saverio sogar, Kolumbus von seiner Abreise abzuhalten, um zu verhindern, dass Amerika entdeckt wird, wodurch die Menschheit, und vor allem seine Schwester Gabriellina vor den Amerikanern geschützt werden würden. Unterwegs begegnen sie Leonardo da Vinci, dem sie wissenschaftliche Entdeckungen vorherzusagen versuchen. Als sie in Palo ankommen, ist es zu spät: Kolumbus hat sich bereits auf den Weg gemacht. Auf ihrem Rückweg sehen sie Rauch, der von einer Lokomotive aufsteigt. Saverio und Mario glauben, sie könnten so zurück in ihr Jahrhundert, doch erwachen schon bald in der Realität und erkennen, dass Leonardo da Vinci, der ihren Unterricht mittlerweile zu schätzen gelernt hat, die Lokomotive gerade erst erfunden hat. Am Ende kann man „Nichts tun, außer zu weinen“.

Erscheinungsdatum:

1987