Im Jahr 1953 verlassen Kilian und sein Bruder ihre Stadt in Nordspanien und ziehen nach Fernando Po. Ihr Vater ist schon dort und baut einige der weltbesten Kakaobohnen an. Bald merken sie, dass das Leben in der Kolonie angenehmer und weniger streng ist als in Spanien. Sie sehen die Unterschiede zwischen Kolonisten und Einheimischen und lernen die Bedeutung von Freundschaft, Liebe und Hass kennen.

Palmeras en la nieve

Seit 1926 gehört die Insel Fernando Po (das heutige Bioko) zu Äquatorialguinea, obwohl sie von 1778 an spanisches Territorium war, bis das afrikanische Land 1968 seine Unabhängigkeit erlangte. Es ist ein komplexes Kapitel in der spanischen Geschichte. Es waren Jahre der eskalierenden Spannungen und der Gewalt, doch die Nachrichten erreichten nur selten das spanische Festland. Der Film spielt in zwei verschiedenen Zeitabschnitten. Einerseits in der Zeit, als sich der Status Äquatorialguineas von der Kolonie zur Überseeprovinz und schließlich zur unabhängigen Nation änderte. Andererseits zeigt er das heutige Bioko, ein Land, das seit Jahren unter Instabilität, Diktaturen, dem Verschwinden von Menschen, Folter und Unfreiheit leidet. Einige Sequenzen enthalten Blitzlicht-Effekte, die sich auf lichtempfindliche Zuschauer auswirken können.

Erscheinungsdatum:

2015